Neuigkeiten in Hohenlimburg

Musical "Der verlorene Sohn"

Hohenlimburg, 20.6.2017

Schon zum zweiten Mal war Frau Cramer von der Hermann-Löns-Grundschule mit ihrer Musical AG in der Bonifatius Kirche zu Gast. Vor einem Jahr führten die Kinder das Musical vom barmherzigen Samariter auf. Dieses Mal durften die Schüler der dritten und vierten Klassen unserer drei Hohenlimburger Grundschulen die Geschichte vom verlorenen Sohn bestaunen. Die Botschaft des Stücks: Bei Gott bist du immer richtig.

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"Maria" - Ein großartiges Oratorium aufgeführt in St. Bonifatius

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Hohenlimburg, 18.06.2017. "Maria", Oratorium für Solisten, Chor und Orchester steht mit bunten Buchstaben auf den blauen Plakaten und dem Programmheft.

WEB Maria Oratorium IMG 5099Markus Ehrhardt führt kurz in das Oratorium ein.

Oratorien kennt der geübte Kirchen- und Konzertbesucher reichlich. Erinnerungen an Messias, Weihnachtsoratorium, Johannes- und Matthäuspassion oder "Die Schöpfung" treten in den Sinn. Verbunden damit die Namen großer Komponisten wie Haydn, Händel und Bach. Themen sind meist Teile von Jesu Leben, die Weihnachtsgeschichte und immer wieder die Passion.

WEB Maria Oratorium IMG 5135Dirk-Johannes Neumann dirigiert das von Ihm komponierte Werk.

In dem, am Sonntag in der St. Bonifatius Kirche vorgetragenen, Oratorium "Maria", setzten sich der Komponist und Dirigent Dirk-Johannes Neumann und der Autor Markus Ehrhardt nun mit der Lebensgeschichte Jesu ausschließlich aus der Sicht Marias auseinander.

WEB Maria Oratorium IMG 5219Nicolai Grund führt als Gott unsichtbar aus dem Hintergrund durch das Werk.Eine wahrlich große Aufgabe. Der gesamte Lebenskreis wird in dem über zweistündigen Werk abgedeckt. Von der Darstellung des Stammbaums Jesu, über die Verkündigung und Herbergssuche, die Geburt Jesu, Herodes Kindstötung, dem ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana, dem Einzug in Jerusalem bis zur Kreuzigung und der Auferstehung reicht der Erzählbogen. Und Jesus? Jesus schwebt über allem, kommt in dem Oratorium jedoch nicht als Person vor. Maria ist die zentrale Person und wird durch die Solistin Angela Stüttgen bravourös dargestellt. Zusammengehalten werden die einzelnen Passagen von Gott, der aus dem "Off" zu den Zuhörern spricht, und dem Engel Gabriel, der gerne mal mit etwas "Bling Bling" auch zur Erheiterung beiträgt, wunderbar umgesetzt vom Sänger und Entertainer Ron White, ganz in strahlendweißem Anzug.WEB Maria Oratorium IMG 5266Max Pilger, Simon Schäfer und Simon Horz als Sterndeuter.WEB Maria Oratorium IMG 5332

WEB Maria Oratorium IMG 5238Angela Stüttgen als umjubelte Maria.

Unvergleichlich auch Jörg Schleifer als Josef an der Seite von Maria, im Kontrast dazu Martin Wagner als Herodes und Pilatus, im poppig-roten Anzug.

WEB Maria Oratorium IMG 5207Jörg Schleifer als Josef.Musikalisch geht es durch alle Stile der Musikgeschichte. Das Orchester ist in seiner Besetzung mit Streichern, Holz- und Blechbläsern, Klavier und elektronischer Orgel bis hin zur klassischen Kesselpauke und dem unvermeidlichen Schlagzeug auf alle Anforderungen eingerichtet. Hinter dem Orchester ein über dreißig Stimmen starker Chor, von Sopran bis Bass hervorragend besetzt.

Die Musik, frisch und modern - darf ein Chor in einem Oratorium schunkeln? - Ja!, wenn er die Festgäste auf der Hochzeit zu Kana darstellt! - aber auch schwer und tragend. Mal sanft mit Fagott und Oboe, mal mit Querflöte und Violine die Arien der Maria unterstützend, mal im militärischen Marschschritt beim Einzug in Jerusalem. Einen Höhepunkt stellt die Arie Marias zur Kreuzigung und zum Tod Jesu dar, die Angela Stüttgen, abgewannt vom Publikum, in Richtung Altar und Tabernakel singt. Die ganze Aufführung wurde immer wieder von Szenenapplaus des Publikums unterbrochen, nur hier verbreitete sich nahezu minutenlang absolute Stille im großen Kirchenraum. Sicher der ergreifendste Augenblick in dieser Aufführung.

WEB Maria Oratorium IMG 5224Ron White als Gabriel

Die Texte basieren in großen Teilen auf Zitaten der Evangelien. Die Texte wurden während der Aufführung auf eine Leinwand projiziert und tragen so zum Verständnis der Liedtexte und Handlung bei. Die Tontechnik war sehr aufwändig und exelent eingerichtet. Nahezu jedes Instrument wurde mit eigenem Mikrophon aufgefangen und abgestimmt.

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Die Aufführung wurde, man kann es nicht anders sagen, vom Publikum stehend bejubelt. Applaus und Bravo-Rufe wollten nicht enden. Besonders die Solisten, sowie der Komponist Dirk Neumann und der Autor Markus Ehrhardt wurden gefeiert. Leider kam es nicht zu einer Zugabe.

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Bleibt zum Schluss die Frage zu klären: Musical oder Oratorium? Musikalisch lehnt sich das Werk sicher an populäre Musicalstile an, inhaltlich ist es aber im wahrsten Sinne des Wortes ein Oratorium, ein in einem Bethaus (Oratorium) vorgetragene dramatische, mehrteilige Vertonung einer geistlichen Handlung.

 

Wer dieses Werk noch nicht genießen durfte, hat am 23. September in der Klosterkirche Vossenack, 52393 Hürtgenwald, in diesem Jahr das letzte Gelegenheit das Stück zu erleben.WEB Maria Oratorium IMG 5500Martin Wagner als Herodes und Pilatus.WEB Maria Oratorium IMG 5492WEB Maria Oratorium IMG 5317

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Fahrzeugsegung 2017

Hohenlimburg, 9.7.2017

Am Sonntag vor dem Start der Sommerferien laden wir nach dem Gottesdienst zur Fahrzeugsegnung ein:

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Fronleichnamsprozession in Hohenlimburg

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Impressionen der diesjährigen Fronleichnamsprozession rund um St. Bonifatius Hohenlimburg.

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Orgelkonzert zum Reformationsjubiläum 2017

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IMG 4746 1000Kantor Peter Wigge gratuliert Dr. Christian Vorbeck zu seinem gelungenen Konzert in der St. Bonifatius Kirche.

Hohenlimburg, 05.06.2017. Ganz auf das 500-jährige Reformationsjubiläum eingestellt war das Orgelkonzert am Pfingstmontag in der St. Bonifatius Kirche.

Nicht schlecht staunten die Zuhörer als sie dem Programmblatt alleine fünfmal Stücke fanden, die sich rund um das, von Martin Luther vor 1529 getextete, Kirchenlied "Ein feste Burg ist unser Gott" drehten.

Dr. Christian Vorbeck hatte für dieses Konzert einen breiten Fächer von Orgelstücken aus fast 400 Jahren zusammengestellt, inklusive einer eigenen Interpretation aus der heutigen Zeit.

Der studierte Kirchenmusiker und Doktor der Philosophie mit Lehrauftrag an der Universität Dortmund begann sein Konzert mit einer kirchlichen Festouvertüre von Otto Nicolai (1810-1849). Das Eingangsstück zeigte gleich zu Beginn die ganze Bandbreite, die die Orgel in St. Bonifatius bietet. Die virtuos auf dem Hauptwerk gespielte Ouvertüre wurde immer wieder durch einfache, nahezu mitsingbare, nur auf dem Seitenwerk gespielte Passagen unterbrochen, die auf das eigentliche Kirchenlied zurückführten.

Ganz anders dann die Choralbearbeitung von Dietrich Buxtehude (1637-1707). Im Gegensatz zur vorangegangenen mächtigen Ouvertüre, kam nun eine leichte, dezente Orgel zu Gehör. Man meinte Oboen und Klarinetten auf einem Teppich von Bassblockflöten zu vernehmen.

Klassisch dann die Choralbearbeitung von Johann Sebastian Bach (1685-1750), völlig im Gegensatz zur folgenden Improvisation von Christian Vorbeck.

Vorbeck versetzte die Zuhörer in einen disharmonischen Klangraum, manchmal schrill und chaotisch, manchmal dumpf und bedrohlich. Herausstechen, wie kleine Nadelstiche, oder wie Sonnenstrahlen die sich durch eine dichten Wand drängen, helle Töne, die fast zögerlich und verzagt zur Basismelodie von "Ein feste Burg ist unser Gott" führen. Wer sich darauf einließ, konnte sich in das dunkle Mittelalter zurückversetzt fühlen, das zaghaft, manchmal stichelnd, von der Erkenntnis der Reformation durchbrochen wird.

Seinen Abschluss fand das Konzert mit dem Finale aus der Reformationssymphonie von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847). Als großes Finale angelegt zeigte hier die Orgel ihre ganze Wucht und Macht. Nicht wenigen Zuhörer dürfte hier die ein oder andere Gänsehaut gewachsen sein. Wie sagte es eine Besucherin: "Bombastisch!"

 

Die nahezu 50 Besucher dankten es dem Künstler, Dr. Christian Vorbeck, mit anhaltendem Applaus.

Protokoll der letzten Gemeindeversammlung

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pdfHier finden Sie das Protokoll der letzten Gemeindeversammlung.

Zusätzliche Informationen